zurück

Erst das Liebes-Aus, jetzt das Debakel: Mick Schumacher erlebt einen Rückschlag

Arlington (Texas) – Für Mick Schumacher (26) läuft es derzeit einfach nicht rund! Nachdem die Trennung von seiner Ex-Freundin Laila Hasanovic (25) bereits eine Enttäuschung war, kommt der Sohn von Motorsport-Legende Michael "Schumi" Schumacher aktuell auch sportlich nicht auf die Beine und musste zuletzt sogar eine herbe Niederlage einstecken.

Normalerweise steht sein Familienname für großartige Erfolge, Motorsporttradition und zahlreiche Titel, die den Pokalschrank zum Überlaufen bringen.

Doch momentan hat der 26-Jährige aus der Formel-1-Dynastie mit Rückschlägen zu kämpfen. Grund dafür war seine enttäuschende Leistung beim jüngsten IndyCar-Rennen in Texas.

Mick beendete das Rennen nach einem schlechten Verlauf als Letzter (22.) – und das vor den Augen seiner Schwester Gina (29). „Das war einfach ein dummes Rennen“, brachte Schumacher das Ergebnis knapp auf den Punkt.

Das Debakel resultierte aus einer frühen Durchfahrtsstrafe sowie einem spätem Crash mit anschließendem Dreher, was den ehemaligen Haas-Fahrer einen völlig verkorksten Renntag bescherte.

Äußere Kritik will sich der Nachwuchsrennfahrer allerdings nicht zu Herzen nehmen – auch nicht von Onkel Ralf (50).

Dieser hatte seinen Neffen unmittelbar nach dessen Wechsel in die IndyCar-Serie scharf kritisiert und deutlich gemacht, dass er den Wechsel für „zu gefährlich und unnötig“ hält.

Mick indes scheint das wenig zu berühren. Stattdessen hat er sich zum Ziel gesetzt, sich in der IndyCar-Serie zu etablieren und um Siege zu kämpfen – inklusive eines neuen, charmanten Spitznamens, den ihm sein Team verliehen hat: „Twinkletoes“ (zu Deutsch: der Leichtfüßige).

Seine Fähigkeiten hat der 26-Jährige vor allem im Umgang mit den völlig anderen Reifen bewiesen, die in der IndyCar-Serie verwendet werden, im Gegensatz zur Formel 1.

„So wird ein Fahrer eben in Europa ausgebildet, doch hier bleibt das mein Vorteil“, erklärte er.

Dass er heute überhaupt im Motorsport Fuß fassen konnte, verdankt Mick in erster Linie seinem Vater Michael. „Mein Vater hat mir das möglich gemacht und sich dafür sehr engagiert“, betonte er.